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18. Wartburgpokal in EisenachDas Thüringen an diesem Wochenende eine Reise wert sein könnte, hatte ich so im Gefühl als ich mich mit zwei unserer Judoka zum 18. Wartburgpokalturnier, bei dem gefühlt ganz Thüringen auf den Beinen war, auf den Weg machte.

Dort war der PSV Merseburg als einziger Verein aus Sachsen-Anhalt mit zwei Sportlern vertreten, die sich in das Wettkampfgetümmel der Altersklasse U 12 stürzten.
Im Training von Bernd und mir gut vorbereitet und auf die Regeln in Thüringen eingestellt, d.h. Hebel ab der Altersklasse U12 mit abklopfen und Ausführung des Tani-Otoshi, holte sich Daniel Gutorov gleich den ersten Sieg durch eben diesen Hebel. Als erfreulich für mich erwies sich das Umsetzen der zuvor trainierten Techniken im aktiven Kampfgeschehen, denn auch in seiner zweiten Auseinandersetzung konnte er sich im Bodenkampf behaupten und siegte durch Hebel. Erst im Halbfinale musste er sich als Jahrgangsjüngster geschlagen geben und landete am Ende hoch verdient auf Platz drei.

David Bender konnte den ersten Kampf leider nicht für sich entscheiden und verlor diesen trotz starker Kampfleistung. Im zweiten Kampf drehte er noch einmal auf. Genau wie Daniel konnte er seinen Gegner im Boden durch Hebel besiegen. Auch David landete auf Platz drei bei diesem schon sehr hoch angebunden Turnier.

Wichtig für uns ist die positive Entwicklung, die beide Kämpfer des PSV Merseburg genommen haben. Nicht nur der Sieg zählt, sondern auch das Umsetzen des neu Erlernten und Altbewährten und das Reagieren auf Zurufe vom Mattenrand durch den Trainer.

Beiden Sportlern herzlichen Glückwunsch!

V.V.

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