Närrische Judokas erfolgreich beim Faschingsturnier in Auma Drucken

Wenn der Hauptkampfrichter nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich den Hut, nämlich den Karnevalshut, aufhat, einige Kämpfer mit roten Nasen und Perücken am Mattenrand stehen, dann kann das nur eines bedeuten: Faschingsturnier in Auma. Und genau in dieses thüringische Auma machte sich ein Merseburger Sextett auf, um seine Frühform zu testen – denn neben Spaß und Freud gibt es in Auma auch jedes Jahr starke Gegner, die auf der Matte dann doch verbissen um den Sieg kämpfen.

Das lustige halbe Dutzend, das da vom PSV Merseburg anreiste, konnte im Endeffekt zufrieden sein mit der eigenen Leistung. In der Klasse bis 66 kg der Männer U 35 siegte Sebastian Vogel in allen seinen drei Kämpfen und holte sich eine Goldmedaille ab. Mit gleich zwei Podestplätzen konnten die Merseburger im 81-kg-Limit aufwarten. Nach den Vorrundenkämpfen zogen Ron Schladitz (mit einer Niederlage) und Holger Thiele (ungeschlagen) ins Halbfinale ein, trafen jedoch dort unglücklicherweise aufeinander. Nachdem Holger den Kampf zu dominieren schien, konnte Ron doch überraschen und zog mit einem Schulterwurf ins Finale ein. Während Holger seine Bronzemedaille sicher hatte, verlor Ron im Finale durch eine Fußtechnik gegen den Erfurter Wieczorek und belegte Rang zwei. Melchior Wöhlmann wurde Fünfter (-90 kg).

Bei den Männern über 35 Jahren holte Marko Dunzel in der Klasse bis 100 kg nach zwei Siegen und einer Niederlage Rang zwei, und das obwohl er mit 91 kg der leichteste seiner Kategorie war.

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