Am Tag der Einheit trafen sich erneut die Judoka zum 22. Sachsen-Anhalt-Randori Drucken

Judoka zum 22. Sachsen-Anhalt- RandoriAm Vorabend des 03. Oktober 2017, dem Tag der deutschen Einheit, gab es traditionell die Vorbesprechung für das 22. SAR in Naumburg. Hier tauschten die Vereine bei einem gemütlichen Beisammensein Gedanken und Erfahrungen aus.

Das traditionelle Sachsen-Anhalt-Randori fand schon zum 22. Mal statt. Trotz der Tatsache, dass nicht nur Ferien sondern bei einigen auch ein verlängertes Wochenende war, fanden sich 80 Teilnehmer aus 12 Vereinen und 3 Bundesländern in der mittlerweile sehr bekannten Naumburger Sporthalle ein, um dort ihre Judokenntnisse auszubauen und anzuwenden.

Die Naumburger Judoka unter der Leitung von Herrn Werner Heinze hatten wieder einmal beste Voraussetzungen geschaffen, um den Erfolg der Veranstaltung zu garantieren.

Volker Veit war sehr erfreut, den Judoverband Sachsen Anhalt vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Torsten Bonitz, der Finanzministerin Steffi Weißer sowie dem Sportwart Maik Förste begrüßen zu können. Der Verband wünschte zu unserer 22. Veranstaltung ein gutes Gelingen.

Nach der Eröffnung durch Volker wurde die Erwärmung von Jakob Schiek durchgeführt. Um auch dieses Mal die Effektivität zu erhöhen, teilten die Übungsleiter die Kämpfer in Gruppen ein, wobei die Altersklasse u11 unter der sportlichen Vorgabe von Volker Veit trainierte und alle anderen Aktiven von Jakob Schiek angeleitet wurden. Wie bereits bei vorangegangenen Randori konnten sie dabei auf die Unterstützung der mitgereisten Übungsleitern bauen.

Nach der Erwärmung ging es los mit dem Stand-Randori, bei dem zunächst die Techniken demonstriert wurden. Anschließend durften die Teilnehmer in mehreren 3-minütigen Kämpfen an unterschiedlichen Gegnern die gezeigten Techniken ausprobieren. Dabei standen die mitgereisten Trainer sowie erfahrene Judoka den Trainierenden gern zur Stelle, um sofort Techniktipps weiterzugeben. Gekämpft wurde am Vormittag abwechselnd in zwei Altersklassen, so dass die Judoka der jeweils anderen Altersklasse die Verschnaufpausen nutzen konnten, um sich zu stärken und für den nächsten Kampf einen neuen Gegner aus einem anderen Verein zu suchen.

Nach der Pause ging es dann weiter mit dem Boden-Randori. Auch hier wurde zunächst die Technik gezeigt, die dann in 3-minütigen Kämpfen umzusetzen war.

Alle Teilnehmer schienen sichtlich KO, aber auch zufrieden.

Ein großer Dank gilt dem Ausrichter von der SG Friesen Naumburg für die Organisation sowie der leckeren und reichlichen Verpflegung während des Randori und allen mitgereisten Übungsleitern. Ein Dank auch an alle Übungsleiter, Eltern und Gästen für die aufgewandte Zeit und das Interesse an den Sprösslingen.

Für alle Teilnehmer hat sich die Anreise gelohnt. Sie werden mit großer Sicherheit das 22. SAR als lehrreichen und anstrengenden Tag in Erinnerung behalten.

Die Gründer des SAR laden alle Judokas ganz herzlich am 6. Januar 2018 zum 23. Sachsen-Anhalt- Randori nach Merseburg in die Sporthalle A. Dürer ein.

V.V./ B.S.