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21. Sachsen-Anhalt-Randori erneut InternationalAm Vorabend des 01. Mai 2017, dem Tag der Arbeit (für Judoka's), gab es traditionell die Vorbesprechung für das 21. SAR in Naumburg. Hier tauschen sich die Vereine bei einem gemütlichen Beisammensein Gedanken und Erfahrungen aus.

Das traditionelle Sachsen-Anhalt-Randori fand schließlich schon zum 21. Mal statt. Trotz der Tatsache, dass dieser Tag auf einen Montag fiel, nahmen es 115 Teilnehmer aus 12 Vereinen und 3 Bundesländern sowie die am weitesten angereisten Tschechen aus Polna wörtlich und fanden sich in der mittlerweile sehr bekannten Naumburger Sporthalle ein, um dort ihre Judokenntnisse auszubauen und anzuwenden.

Die Naumburger Judoka unter der Leitung von Herrn Werner Heinze hatten wieder einmal beste Voraussetzungen geschaffen, um den Erfolg der Veranstaltung zu garantieren. Soweit das Auge von Volker reichte, kein Landestrainer vom Judoverband Sachsen-Anhalt oder deren Schützlinge waren zu sehen. Davon ließen sich die Veranstalter nicht beeindrucken und luden als Gast den 1. Bundesligakämpfer des JC Leipzig " Simon Yacoub" in die Sporthalle nach Naumburg ein. Er nahm die Einladung gerne an.

Nach der Eröffnung durch Volker Veit wurde von Simon Yacoub die Erwärmung durchgeführt. Um auch dieses Mal die Effektivität zu erhöhen, teilten die Übungsleiter die Kämpfer in Gruppen ein, wobei die Altersklasse u11 unter der sportlichen Vorgabe von Volker Veit trainierte und alle anderen Aktiven von Simon Yacoub angeleitet wurden. Wie bereits bei vorangegangenen Randori konnten sie dabei auf die Unterstützung der mitgereisten Übungsleitern bauen.

Nach der Erwärmung ging es los mit dem Stand-Randori, bei dem zunächst die Techniken demonstriert wurden. Anschließend durften die Teilnehmer in mehreren 3-minütigen Kämpfen an unterschiedlichen Gegnern die gezeigten Techniken ausprobieren. Dabei waren die mitgereisten Trainer sowie erfahrene Judoka gern zur Stelle, um sofort Techniktipps weiterzugeben. Gekämpft wurde am Vormittag abwechselnd in zwei Altersklassen, so dass die Judoka der jeweils anderen Altersklasse die Verschnaufpausen nutzen konnten, um sich zu stärken und für den nächsten Kampf einen neuen Gegner aus einem anderen Verein zu suchen.

In der verdienten Mittagspause gab es für alle Autogramme von Simon. Nach der Pause ging es dann weiter mit dem Boden-Randori. Auch hier wurde zunächst die Technik gezeigt, die dann in 2-minütigen Kämpfen umzusetzen war.

Alle Teilnehmer schienen sichtlich KO, aber auch zufrieden.

Ein großer Dank gilt dem Ausrichter von der SG Friesen Naumburg für die Organisation sowie der leckeren und reichlichen Verpflegung während des Randori und allen mitgereisten Übungsleitern. Ein Dank auch an Simon Yacoub, allen Übungsleitern, Eltern und Gästen für die aufgewandte Zeit und das Interesse an den Sprösslingen.

Für alle Teilnehmer hat sich die Anreise gelohnt. Sie werden mit großer Sicherheit das 21. SAR als lehrreichen und anstrengenden Tag in Erinnerung behalten.

Für unsere Gäste aus Polna gab es noch einen Ausflug mit Maik Förste vom PSV Merseburg und Sportwart des JVST zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig.

Die Gründer des SAR laden alle Judokas ganz herzlich am 3. Oktober 2017 zum 22. Sachsen-Anhalt-Randori nach Naumburg ein.

V.V.

 

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